Aquarell malen

Transparenz, Lebendigkeit, Ausdrucksstärke: Aquarellbilder haben ihren besonderen Reiz. Eine Einführung in die Welt der Aquarellmalerei.

Leichte und zarte Pinselstriche, verschwommene und halb-durchsichtige Welten: Mit kaum einer anderen Maltechnik kann man Leichtigkeit und Lebendigkeit besser zum Ausdruck bringen als mit der Aquarellmalerei. Durch ihre spontane Art ist die „Wassermalerei“ eine der beliebtesten Maltechniken. Mit diesen Materialien und Techniken kann das Aquarellbilder malen beginnen

Zur Aquarellmalerei benötigte Materialen

Um mit der Aquarellmalerei beginnen zu können, werden zunächst einmal einige wichtige Materialen und Utensilien benötigt.

  • Pinsel: Zwei runde Aquarellpinsel sind vonnöten, um bei der Aquarellmalerei gute Ergebnisse zu erzielen. Einer der Pinsel sollte möglichst groß sein, denn er dient zum Ausmalen großer Flächen. Der Zweite sollte ein feiner, langhaariger Pinsel sein, auch Schlepper genannt. Mit seiner Hilfe können Farben nachgezogen werden und Einzelheiten eingetragen werden.
  • Farben: Aquarellfarben sind in Tuben oder Näpfchen erhältlich. Beide Arten sind gleichermaßen zur Aquarellmalerei geeignet. Der Unterschied ist, dass sich Farben in Tuben schneller mit Wasser auflösen. Allerdings trocknen sie auch schneller aus als die Aquarellfarbe in Näpfchen.
  • Papier: Zum Aquarellieren sollte das verwendete Papier möglichst saugfähig und mit einer rauen Textur versehen sein. Es sollte trotzdem noch glatt genug sein, dass sich Farbpigmente gleichmäßig verteilen und anhaften.
  • Malzubehör: Zum Mischen der Farben wird eine Palette benötigt. Bei Näpfchenfarben kann dazu meist auch der Kastendeckel verwendet werden. Weiterhin dient ein Naturschwamm zum Auswischen überflüssiger Farbe auf dem Papier. Auch ein saugender Lappen zum Abtupfen der Farbe kann hierzu dienlich sein. Des weiteren sind große Wassergefäße wichtig, da immer ausreichend Wasser zum Anmischen der Farben und Auswaschen der Pinsel vorhanden sein sollte.

Der erste Schritt: Skizzieren

Damit ein gelungenes Aquarell entstehen kann, ist es ratsam, eine Skizze oder Vorzeichnung anzufertigen. Als Grundregel für Skizzen jeglicher Art gilt, möglichst viele Zeichnungen zu erstellen. Dabei kann das gewählte Motiv auch aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Ausschnitten skizziert werden. Vorzeichnungen können sowohl mit dem Bleistift als auch mit Farbstiften, Filzstiften oder Kohle gefertigt werden. Aber egal ob für Aquarell-, Acryl-, Ölmalerei oder andere Maltechniken, Skizzen besitzen durchaus auch bereits als eigenständige Arbeiten ihren Wert.

 

Transparenz, Lebendigkeit, Ausdrucksstärke: Aquarellbilder haben ihren besonderen Reiz. Eine Einführung in die Welt der Aquarellmalerei.

Leichte und zarte Pinselstriche, verschwommene und halb-durchsichtige Welten: Mit kaum einer anderen Maltechnik kann man Leichtigkeit und Lebendigkeit besser zum Ausdruck bringen als mit der Aquarellmalerei. Durch ihre spontane Art ist die „Wassermalerei“ eine der beliebtesten Maltechniken. Mit diesen Materialien und Techniken kann das Aquarellbilder malen beginnen

Zur Aquarellmalerei benötigte Materialen

Um mit der Aquarellmalerei beginnen zu können, werden zunächst einmal einige wichtige Materialen und Utensilien benötigt.

  • Pinsel: Zwei runde Aquarellpinsel sind vonnöten, um bei der Aquarellmalerei gute Ergebnisse zu erzielen. Einer der Pinsel sollte möglichst groß sein, denn er dient zum Ausmalen großer Flächen. Der Zweite sollte ein feiner, langhaariger Pinsel sein, auch Schlepper genannt. Mit seiner Hilfe können Farben nachgezogen werden und Einzelheiten eingetragen werden.
  • Farben: Aquarellfarben sind in Tuben oder Näpfchen erhältlich. Beide Arten sind gleichermaßen zur Aquarellmalerei geeignet. Der Unterschied ist, dass sich Farben in Tuben schneller mit Wasser auflösen. Allerdings trocknen sie auch schneller aus als die Aquarellfarbe in Näpfchen.
  • Papier: Zum Aquarellieren sollte das verwendete Papier möglichst saugfähig und mit einer rauen Textur versehen sein. Es sollte trotzdem noch glatt genug sein, dass sich Farbpigmente gleichmäßig verteilen und anhaften.
  • Malzubehör: Zum Mischen der Farben wird eine Palette benötigt. Bei Näpfchenfarben kann dazu meist auch der Kastendeckel verwendet werden. Weiterhin dient ein Naturschwamm zum Auswischen überflüssiger Farbe auf dem Papier. Auch ein saugender Lappen zum Abtupfen der Farbe kann hierzu dienlich sein. Des weiteren sind große Wassergefäße wichtig, da immer ausreichend Wasser zum Anmischen der Farben und Auswaschen der Pinsel vorhanden sein sollte.

Der erste Schritt: Skizzieren

Damit ein gelungenes Aquarell entstehen kann, ist es ratsam, eine Skizze oder Vorzeichnung anzufertigen. Als Grundregel für Skizzen jeglicher Art gilt, möglichst viele Zeichnungen zu erstellen. Dabei kann das gewählte Motiv auch aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Ausschnitten skizziert werden. Vorzeichnungen können sowohl mit dem Bleistift als auch mit Farbstiften, Filzstiften oder Kohle gefertigt werden. Aber egal ob für Aquarell-, Acryl-, Ölmalerei oder andere Maltechniken, Skizzen besitzen durchaus auch bereits als eigenständige Arbeiten ihren Wert.

 

Die Aquarelltechniken

Vor dem Aquarellieren sollte klar sein, in welcher Technik gemalt werden soll. Die für das Aquarell gebräuchlichsten Techniken sind Verlaufstechnik, Nass-in-Nass-Technik, Strichtechnik, Tupftechnik und Wachstechnik. Natürlich kann auch mit Kombinationen aus mehreren Techniken gearbeitet werden. Oft werden im Zusammenhang mit der Aquarellmalerei die Verlaus- und die Nass-in-Nass-Technik erwähnt.

  • Verlaufstechnik: Ganz typisch und eine der wichtigsten Grundtechniken für das Aquarell ist die Verlaufstechnik. Prinzip dieser Malweise ist es, dass die Farbe innerhalb eines Pinselstrichs von dunkel nach hell verläuft. Beim Auftragen der Farbe befindet sich die dunkelste Farbstelle dabei immer an der Pinselspitze. Der Pinsel wird dabei möglichst flach und waagerecht über dem Blatt gehalten.
  • Nass-in-Nass-Technik: Während bei der Verlaufstechnik der Malgrund trocken ist, feuchtet man ihn bei der Nass-in-Nass-Technik vorher an. Auf diese Weise verlaufen Farben stärker bzw. ineinander hinein. So wird bei diese Technik ein stärkerer Effekt erzielt als bei der Verlaufstechnik. Das Beherrschen der Nass-in-Nass-Technik ist nicht einfach, da sie bisweilen wenig kontrollierbar ist. Aber auch Zufallseffekte machen den Reiz des Aquarells aus und lassen mitunter eine eigene Dynamik auf dem Papier entstehen.

Eine Alternative zu Pinsel und Farben: Aquarellstifte

Aquarellstifte stellen eine gelungene Kombination aus Zeichnen und Aquarellieren dar. Denn mit dem Stift wird das Motiv zunächst auf dem Papier gezeichnet bevor dann die Farbe mit Wasser aufgelöst und das Bild aquarelliert wird. Natürlich können die Stifte auch als reine Zeichenstifte verwendet werden. Wichtig ist, dass die Stifte nicht steil geführt, sondern wie Kohlestifte gehalten und beim Tönen breitflächig aufgetragen werden.

www.youtube.com/watch?v=m5nhWaBV0R4

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Man sieht nur mit dem Herzen gut,

das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

  Antoine de Saint- Exupery

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Man kann nichts Eigenes hinterlassen, wenn man in die Fußstapfen anderer tritt

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Picasso sagte :

Wenn ich wüßte was Kunst ist, würde ich es niemand sagen